17. August 2016

ProFormA – Software für formatives Assessment

Die ProFormA-Gruppe des eCULT-Projekts beschäftigt sich mit automatisch bewerteten Programmieraufgaben sowohl aus software-technischer als auch didaktischer Sicht. Dabei steht „FormA“ für formatives Assessment, d.h. für Rückmeldungen zu Übungsaufgaben, welche die Studierenden zeitnah erhalten. Dies ist im Unterschied zu summativem Assessment zu sehen, welches Rückmeldungen am Semesterende bietet, z.B. durch eine Klausur. Formatives Assessment bietet Studierenden die Möglichkeit, das Feedback für ihre Lernprozesse zu nutzen. Sofern formatives Assessment über eine Lernplattform erfolgt, bietet es auch Lehrenden Rückmeldungen, und zwar über den Lernfortschritt und mögliche Lernschwierigkeiten der Studierenden.

An der ProFormA-Gruppe sind verschiedene eCULT-interne und externe Standorte beteiligt (in alphabetischer Reihenfolge):

  • TU Clausthal (entwickelt die GATE-Software)
  • Universität Duisburg-Essen (eCULT-extern, entwickelt die JACK-Software)
  • Hochschule Hannover (entwickelt Graja, Grappa, aSQLg, …)
  • Universität Osnabrück (entwickelt VIPS und andere Aufgaben-Plugins für StudIP)
  • Ostfalia Hochschule (hat den Praktomat in LON-CAPA eingebunden)

Da viele verschiedene Systeme zur Bewertung von Programmieraufgaben im Einsatz sind, wurde ein XML-Austauschformat für Programmieraufgaben entwickelt, welches in diesem Beitrag beschrieben wird. Die Workshopreihe ABP (Automatische Bewertung von Programmieraufgaben) bietet EntwicklerInnen, DidakterInnen und Lehrenden Möglichkeiten zum Austausch über dieses Thema (ABP13, ABP15).

Buch zum Thema: Oliver J. Bott, Peter Fricke, Uta Priss, Michael Striewe (Hrsg.) Automatisierte Bewertung in der Programmierausbildung.